Bingowings

A Cappella aus München

Hintergrund

Bettina Achhammer

Bettina Achhammer

Als Dreikönigskind erblickte sie 1981 in München das Licht der Welt. So ist sie trotz ihrer stolzen Größe von 1,80m wieder einmal das Küken der Gruppe. – So jung und doch ganz ALT.

Aufgewachsen in Haar... hat sie sich dort durch zahlreiche Chöre gesungen, bis sie schließlich fast 6 Jahre bei "Ohrensausen" weilte. Nachdem sie 2000 das Abitur gemacht hat, studierte sie mehrere Jahre Sprachheilpädagogik in München, mit den Nebenfächern Psychologie und (natürlich) Musikpädagogik. Seit dem erfolgreichen Abschluss arbeitet sie als Sprachheilpädagogin in Moosburg.

Seit Juli 2005 ist sie ein "Bingowing" und lebt dort ihre musikalische Leidenschaft nicht nur mit ihren Stimmbändern aus. – Gelegentlich greift sie auch zu Stift und Papier, um neue Texte zu schreiben oder das ein oder andere Lied zu arrangieren.

Martin Hottner

Martin Hottner

Martin, das tiefe Fundament der Gruppe, hat sich im Laufe seines bisherigen Lebens mit bescheidenen Erfolgen an verschiedenen Saiten-, Tasten- und Blasinstrumenten versucht. Als Trompeter gipfelte seine musikalische Ausbildung vor vielen Jahren immerhin im Dirigentenschein des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg - trotzdem blieb der internationale Durchbruch aus.

Außerdem ist er nebenher seit 40 Jahren gesanglich aktiv (was ihn als Methusalem der Bingowings outet) und dabei ist er auch geblieben. Ein verschmerzbarer Verlust für die Instrumentalmusik und zum Glück für die Bingowings.

Seine 3 Hobbies sind: Vokalmusik, a cappella und Gesang. Des Weiteren ist er auch Urheber des Begriffs "freihändige Musik" (nach Auftritten kann man ihn gerne mal fragen, was er damit eigentlich meint). Früher trat Martin ausschließlich in Männer-Formationen in Erscheinung, mittlerweile hat er aber gelernt, dass Frauen das Erscheinungsbild einer Gruppe klanglich und optisch durchaus bereichern können. Er spielt am liebsten den "subwoofer" und gibt die ultratiefen Töne von sich.

Bei den Bingowings lernte er als erstes, dass hustfreies Singen und Stimmbildung sowie das zeitgleiche Essen von Chips und Flips durchaus vereinbar sind. Beruflich ist er eigentlich Ingenieur und deswegen immer unter Volldampf und als Schwabe bringt er etwas internationales Flair ins Ensemble.

Gerd Neumayer

Gerd Neumayer

Gerd ist unser Bariton. Schon im zarten Kindesalter versuchte er sich mit Musik, genauer mit Klavier, Gitarre und (darauf ist er besonders stolz) Blockflöte. Zur Freude aller begann er auch zur Gitarre etwas zu singen, was durch den Stimmbruch jäh unterbrochen wurde.

Nach Jahren der musikalischen Enthaltsamkeit, entdeckte er die Stimme in etwas tieferer Stimmlage neu, und versuchte sich in verschiedenen Gruppen. Die Einsicht, dass das nur was mit einer Gesangsausbildung werden kann, kam spät, aber sie kam...

Nach privater Ausbildung bei verschiedenen Gesangslehrern singt er jetzt mit viel Leidenschaft und den Bingowings.

Einige Stücke oder Arrangements für die Bingowings stammen aus seiner Feder

Er spielt auch gerne Improtheater bei der Gruppe ImproVaria

Petra Ritson

Petra Ritson

Singt bei den Bingowings in den höchsten Tönen und sorgt bei den Bandproben durch das Servieren von kulinarischen Genüssen dafür, dass der Body Mass Index nicht absackt. Kann intuitiv halb fertige Sätze des Tenors vervollständigen (wenn sie schnell genug ist). Freundin der leichten Unterhaltung mit einer Vorliebe für englischen Humor.

Urheberin der Aloha-Bewegung, jedoch ansonsten eher unpolitisch.

Lebt bereits seit frühester Jugend in München, ist aber immer noch des heimadlichen frängischen Idioms mächdich, jou wergli. Begann bereits im Kleinkindalter unermüdlich an ihrer Gesangskarriere zu feilen. Sie hatte legendäre Auftritte im Innnenhof ihres Wohnblocks und auf dem elterlichen Küchentisch, bevor ein Fall von selbigem während der eigenwilligen Interpretation des Klassikers „Klein Erna aus Hamburg“ ihren Traum vom Solo-Starruhm vorzeitig auf Eis legte. Dieses traurige Ereignis ging als der Erlanger Küchensturz in die Annalen ein.

Trotz dieses Rückschlags hielt sie dem Gesang im Schulchor weiterhin die Treue und erweiterte ihren musikalischen Horizont durch regelmäßigen Akkordeonunterricht, bis sie schließlich, nach sechs langen Jahren in den Fängen von Schneewalzer und Kufsteiner Lied, ihre Fesseln durchschnitt. Fürderhin konzentrierte sie sich hauptsächlich auf basketballerische Erfolge und stellte ihre Energie so illustren Vereinen wie dem TSV Haar und dem FC Bayern zur Verfügung. Guten Freunden gelang es schließlich, sie im Jahr 1994 aus ihrem gesanglichen Dornröschenschlaf zu erwecken und so fand sie zu guter Letzt ihre musikalische Heimat in den Armen des A Cappella-Gesanges. Sie ist das ausdauerndste Bandmitglied und hat Gründung und Zerfall der Senseless Syllables, Catfood 5 und STIMMt.So! hautnah, aber soweit bekannt ohne dauerhafte Schäden mit- und überlebt.

Micha Seiler

Micha Seiler

Tenor! Muss man noch mehr sagen? Naja, muss man wohl nicht, aber man kann.

Zwar 1969 in München geboren, fühlt er sich doch mehr der mittelfränkischen Heimat zugehörig, in der er seine gesamte Kindheit und Jugend verbrachte, und das hört man auch.

Mit zwei Musiklehrern als Eltern blieb ihm schon in jüngsten Jahren nichts anderes übrig, als sich an zahlreichen verschiedenen Instrumenten zu versuchen, von denen er einige auch heute noch recht und einige andere eher schlecht beherrscht.

Der einschneidenden Erkenntnis im Alter von 12 Jahren, dass es neben der Klassik, die im Elternhaus fast ausschließlich zu hören war, auch noch andere Arten der Musik gibt, folgten mehrere Versuche der musikalischen Selbstfindung, die aber hier unerwähnt bleiben sollen (oder möchten Sie sich beispielsweise vorstellen, wie sich Pink Floyd auf der Blockflöte gespielt anhört…? Na also!)

Gesangliche Erfahrung sammelte Micha zunächst im Kreis der Familie, später als Solist in diversen Schulaufführungen und in verschiedenen Chören, bis er dann schließlich 1997 zu Catfood 5 stieß. Und er ist der Band, im Gegensatz zum ihrem Namen und einigen anderen Mitgliedern, bis heute treu geblieben.

Wenn Micha nicht singt, dann redet er! Und das nicht nur privat, sondern auch noch beruflich als Lehrer für Sozialkunde und Englisch an einem Gymnasium in Starnberg. Entgegen anders lautenden Gerüchten sei aber an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ab und zu auch die Schülerinnen und Schüler zu Wort kommen.

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